AUSSTELLUNG: PANORAMAS

AUSSTELLUNGSDATUM: 1996

ORT: ART-FORUM QUITO


Um eine real stattfindenden Situation zu erfassen, dreht sich das menschliche Auge um einen Teil seiner optischen Achse, tastet das Wahrnehmungsfeld Punkt für Punkt ab und projiziert die einzelnen Bildinformationen nacheinander auf die Netzhaut. Diese verschmelzen dann erst in unseren Gehirn zu einem vollständigen Bild.

Auf ähnliche Weise entstehen seit 1992 meine Panoramas – als Serie von aufeinander folgenden, analogen Fotos, die später manuell zu einer übergreifenden Bildeinheit zusammengeklebt werden. Der Augenblick wird aus der Kette des konventionellen Zeitablaufs gelöst, gedehnt und verlängert, wird zum Bildthema und Bestandteil des Panoramas.