WERKSERIE: DAS KURZE SCHWEBEN

JAHR: 2002

In seiner Werkserie DAS KURZE SCHWEBEN fotografierte Sebastian Kusenberg Menschen im Moment des Schwebens: flüchtige Augenblicke der Schwerelosigkeit, eine Erkundung verschiedener Körperzustände. Der nackte Körper erscheint dabei zugleich reduziert und verfremdet. Um diese Momente mit einer klassischen Plattenkamera festzuhalten, plante der Künstler eine sorgfältig komponierte, zugleich aber mit dem Zufall spielende Performance. Auf einem weiß abgedeckten Trampolin springen seine Laiendarsteller:innen, ebenso er selbst. So wird die gemeinsame Aktion vor der Kamera zu einem Moment menschlicher Verbundenheit – die performative Geste schreibt sich dabei ins Bild ein.